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Theaterhaus Jena im Kassa:

Die Gerechten

Do 23
März
Einlass: 19:30 /
Beginn: 20:00
AK: 11,00 €; ermäßigt 7,00 €
Theater

Werte Gäste,

krankheitsbedingt fällt die Veranstaltung am Donnerstag den 23.03.2017 leider aus.
Die nächsten Aufführungen finden am 03. & 04.04.2017 statt.

Euer Kassablanca


Theaterhaus Jena im Kassa: Die Gerechten von Albert Camus / Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel Mit: Ella Gaiser, Leander Gerdes, Benjamin Mährlein, Ilja Niederkirchner
Regie: Pauline Beaulieu
Bühne und Kostüme: Benjamin Schönecker & Veronika Bleffert
Musik: Knut Jürgens
Dramaturgie: Stephanie Michels Eine Produktion des Theaterhauses Jena und Kassablanca – Gleis 1 e.V.

Janek kämpft für die Gerechtigkeit. Dabei gibt er für den Tod eines Staatsvertreters bereitwillig auch sein eigenes Leben. Im letzten Augenblick des Attentats aber steht er auch der Nichte und dem Neffen seines Opfers gegenüber. Er wirft die Bombe nicht. In der Konfrontation mit den weiteren Mitgliedern der Untergrundorganisation entspinnt Nobelpreisträger Albert Camus eine philosophische Auseinandersetzung über die Rechtfertigung des Terrorismus. Immer tiefer sinken die Charaktere dabei in die Logik der Organisation, legitimiert durch die Dynamik der Gruppe und allgegenwärtig überwacht durch einen abwesenden Anführer.

In Zeiten, in denen sich Europa vermehrt Selbstmordattentaten und ihren Auswirkungen stellen muss, zeigt der wohlgebaute Theatertext von 1949 vor allem eines: die Konstruktion eines eigenständigen Systems jenseits aller Realität. Ein System, das es vermag heute immer mehr junge Menschen im Namen einer Ideologie zu radikalisieren. Vor allem das Internet macht den Zugang zu extremistischen Organisationen leicht. Sie agieren nicht mehr nur im Schatten – im Gegenteil: Ihre Netzwerke vergrößern sich unaufhörlich. Denn die medialen Propagandamittel scheinen vielfältig und wirkungsmächtig genug, um einen jeden anstecken zu können, sogar ohne zunächst politisch oder religiös motiviert zu sein. Bis der Einzelne zur Tat schreitet, bereit den Märtyrertod zu sterben.

Aber was macht die Anziehungskraft terroristischer Gewalt für die vielen jungen Anhänger aus? Mit welchen Mitteln schaffen es die Organisationen Menschen in eine Spirale aus Solidarisierung, Isolation, Indoktrination und ohne jeglichen Ausweg zu ziehen?
Im Jenaer Club Kassablanca geht Regisseurin Pauline Beaulieu (DAS HAUS DES SCHLAFES) dem System Terrorismus auf die Spur, das – so fern es einer weltoffenen Gesellschaft auch scheinen mag – die Gefahr birgt, selbst die Orientierung in ihm zu verlieren.

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