ecke  21.02.06   rainald grebe und die kapelle der versöhnung spacer
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Das Show-Business schreibt seine eigenen Gesetze: Gerade noch zelebrierte Rainald Grebe solo am Piano sein "Abschiedskonzert", schon hat er eine Band gegründet. Unter dem Titel "Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung" verbreitet er seine komisch-melancholische Weltsicht mit der musikalischen Unterstützung von Drums und Saiteninstrumenten.
Der gebürtige Kölner und Wahlberliner ist die wohl talentierteste Neuentdeckung der deutschen Kabarett- und Comedyszene. Mit Nummern, wie der "Hymne an Popel Peter" oder "Dörte", stürmte er die Kleinkunstbühnen und wurde dafür in den vergangenen zwei Jahren mit Preisen nur so überschüttet (Prix Pantheon, Berliner Kleinkunst-Preis, Jan-Wesemann-Preis für Ereignisproduzenten, Preis für Junge Songpoeten, Cabinet-Preis).

Seine herrlich beknackten Lieder folgen einer eigenen Logik: Sie entdecken das Wunderbare im Alltäglichen, das Absurde im Vertrauten und die Tragik in der Spaßgesellschaft.
Grebe ist ein Ururenkel des Dadaismus und seine unkonventionelle Bühnenperformance voller Skurrilität und anarchistischem Entertainment trägt das Publikum in eine seltsame Welt zwischen Albernheit und Tragikkomik.

 

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